Petition

»Erstklassige Rechte statt ein letztklassiges Gesetz«
Seit vielen Jahren kämpfen Lesben, Schwule und Transgender für die völlige rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung. Vor 20 Jahren führte Dänemark als erstes Land der Welt die Eingetragene Partner_Innenschaft ein. Mittlerweile öffnen immer mehr europäische Länder die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. Das Konzept des 21. Jahrhunderts muss daher lauten: Völlige Gleichstellung ohne Kompromisse! Wir sind mitten in der Gesellschaft und lassen uns nicht (länger) ins Besenkammerl verbannen!
Der nun in Österreich diskutierte Gesetzesentwurf ist kein Gesetz für Lesben, Schwule und Transgender. Viel mehr ist es ein Gesetz für die heterosexuelle, andere Lebensformen ausgrenzende, Norm der Gesellschaft. Dieses Gesetz ist kein Fortschritt, sondern beinhaltet massive Rückschritte. Es bestehen allein im Justizteil 34 Abweichungen vom Eherecht, zudem wird ein absolutes Verbot der Stiefkindadoption sowie der medizinisch unterstützten Fortpflanzung festgeschrieben. Welche Anpassungen in weiteren Gesetzen folgen werden, ist noch immer nicht bekannt. Feiern dürfen Lesben und Schwule ihre PartnerInnenschaften nicht und werden vom Standesamt verbannt. Uns reicht’s!
Du musst nicht heiraten wollen um für gleiche Rechte zu sein!
Petition
Für völlige Gleichstellung jetzt!
Wir, die Unterzeichneten, fordern die rechtliche Gleichstellung ein und „Erstklassige Rechte statt ein letztklassiges Gesetz – vollständige Gleichstellung jetzt“. Wir fordern gleiche Rechte und keine diskriminierenden Sondergesetze. Wir fordern die Bundesregierung auf, zu akzeptieren, dass wir keine Menschen zweiter Klasse sind. Wir fordern Gleichbehandlung und wollen, dass jede Liebe sich selbst feiern kann und jede Liebe die gleichen Rechte und Pflichte in Anspruch nehmen darf.
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niemand hat sich das schwulsein ausgesucht er ist einfach und muss damit leben entweder offen oder im geheimen.
Ich bin dafür das Un-/Schimpfwort des Jahrhunderts einzuführen, für jemanden, der hetzerisch, fanatisch, realitätsfremd, intolerant etc. etc ist. Und zwar setzt sich das Schimpfwort aus 4 Buchstaben zusammen und sollte im alltäglichen Gebrauch dann so aussehen: na des is a Laun; bist laun oda wos? na so a Laun herst! wüst laun sei oda wie? herst da Strache is a Laun; host scho vo dem Launi ghert? Ich vote schon mal
@ TrueLove: eigentlich dürfte Eberles Ehe sowieso nicht gültig sein, da sie 2 Kinder adoptiert hat und dies nicht dem Sinn der herkömmlichen Ehe – laut rk Kirche – entspricht.@TrueLove
Interview in der Presse am Freitag, 11. Dezember 2009 Salzburger Landesrätin Doraja Eberle wird interviewt.
Titel: Es fehlt uns an Selbstbewusstsein …. Was halten Sie eigentlich von der eingetragenen Partnerschaft für Homosexuelle?
Eberle: Meiner Meinung nach gibt es nichts, was der Ehe gleichgestellt ist. Und die Ehe ist eine Verbindung zwischen Mann und Frau.
Als Nächstes könnte die Erlaubnis zur Adoption von Kindern kommen?
Eberle: Für mich ist Familie Vater, Mutter, Kind. Eine völlige Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe lehne ich ab.
Sie haben vor einigen Jahren eine offenere Familienpolitik Ihrer Partei gefordert. Ist sie jetzt offen genug?
Eberle: Wir haben eine Kernaufgabe: Das ist der Schutz der Familie und nicht primär Politik für Randgruppen. Ich sehe es als Politikerin als meine Hauptaufgabe, das Intakte zu stabilisieren, damit nicht noch mehr Zerbrochenes entsteht, das sich niemand wünscht.
Was meint sie mit Zerbrochenem, das sich niemand wünscht? Meine 10jährige Beziehung, die ich mit meiner Lebensgefährtin führe? Mir wird übel, wenn ich das lese.
Link zum Interview http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/527454/index.do?from=suche.intern.portal
Dies ist eine wirklich bewegende Ansprache der Senatorin Diane Savino, welche Staten Island and Brooklyn repräsentiert. Ich wünschte es gäbe auch bei uns eine solch gute “speech” zu diesem Thema. Aber vielleicht dient es ja zur Anregung :-)
ich habe zwei liebenswerte töchter die in lesbischen beziehungen leben,- und dies schon etliche jahre und uas tiefer überzeugung.ich wünsche mir natürlich auch (wie alle mütter ein menschlich und rechtlich abgesichtertes leben.wenn wir schon von moral sprechen, frage ich mich ob ein hetero paar, die frau mit missbrauch oder sclägen oft leben muss mehr rechte haben, als ein paar ob lesbisch oder schwul mit respekt und achtung miteinander umgehen. man sieht nur mit dem herzen gut. das wahre ist mit den augen nicht erkennbar.
Vielen Dank, dass Ihr so profesionell arbeitet und die Mailadresse überprüft. Habe gerade einen Eintrag mit einer Fantasieadresse bei den Mitbewerbern gemacht, funktioniert einwandfrei. Also wenn das seriös ist?: aber ich vergebe Ihnen, denn sie rufen mit dieser unmenschlichen, zensierten Seite nach Liebe, die sie nicht mehr bekommen.
Wieder mal nur Husch – Pfusch wie die gesamten Regierungspläne der letzten Jahre. Unwissenheit macht Angst und ich denke, die Damen und Herren im Parlament haben die Hosen voll und dass nur weil Sie eben nicht wissen was wahres Leben und Lieben bedeutet. Sind ja nur ein paar davon betroffen, die sollen nicht so einen Wind machen die “Anders Menschen” – ist sicher neben einer Pseudo christlichen Haltung das Hauptmotiv warum eine Gleichstellung nicht Gesetz werden kann. Erbärmlich diese Volksvertreter heutiger Tage. Trotzdem kann mir wenigstens ein lieben niemand mehr verbieten.
@Martina Heinzle Mir liegt die Unterschrift von alexander van der bellen vor. Die anderen grünen Abgeordneten werden wohl auch unterschreiben. In wie weit andere Parteien (BZÖ?) mitmachen, wissen wir nicht.
Bzgl. Kontaktaufnahme, schreib bitte an das office@…
Lg Erik
@Erik
Danke für die Info! Ich bin mit den Handzetteln eben auch noch am sammeln und wollte mal wissen, wo unser “Ziel” liegt. Wie siehts denn mit den Unterschriften der Abgeordneten aus? Haben wir da gute Chancen? Mich interessiert das Thema brennend und ich würd gern noch mehr mithelfen, wenn das irgendwie möglich ist.
@Martina Heinzle
So viele wie möglich! ;-)
Um im Petitionsausschuss behandelt zu werden reichen aber prinzipiell die Unterschriften der Abgeordneten.
Es geht also weniger um die “notwendige” Anzahl, als viel mehr um eine “beeindruckende” Anzahl von Unterschriften. Deshalb ist es uns auch wichtig, dass wir nur überprüfte Unterschriften haben und keine Anonymen, wie unsere lieben “Mitbewerber von Bischof Laun.
Mich würde ja mal interessieren, wieviele Unterschriften wir benötigen? Und wie lange wir Zeit haben, diese zu sammeln!
Ob ich heiraten will oder nicht will noch immer ich selber entscheiden können. Mit welchem Recht entmündigt der Staat mich da?
sann ja zuständ wie im mittelalter. in albanien hast als schwuler mann mehr rechte als im gelobten land österreich. fast schon a schand frau justizministerin.