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Archiv für die Kategorie ‘Partnerinnengesetz’

Österreich im Jahr 2010: Ein erster Schritt ins vorige Jahrhundert

30. Dezember 2009 Oliver Keine Kommentare

Bild 10Die “Nuller”-Jahre sind vorbei. Jene Jahre, in denen sich Österreich gänzlich der gesellschaftspolitischen Verantwortung entzogen hat. Mit 1.1.2010 ist das Gesetz zur “Eingetragenen Partnerschaft” für Lesben und Schwule in Kraft. Dies bedeutet zwar (noch immer) keine Normalität und damit gänzlich Gleichstellung, sondern ist nur ein kleiner Schritt zur gänzlichen Anerkennung der gesellschaftlichen Realität. Weitere Schritte müssen folgen. Weiteres Lobbying muss erfolgen, damit auch – die Hoffnung stirb zuletzt – die ÖVP ihre menschenverachtenden und realitätsferne Gesellschaftspolitik endgültig entsorgt. Was bedeutet das Gesetz zur Eingetragenen Partnerschaft ganz konkret.

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Nur in Wien stürmen Homosexuelle die Ämter

30. Dezember 2009 Oliver 1 Kommentar

Der Standard, österr. TageszeitungIm Rest der Republik verzeichnen Behörden nur wenig Interesse an eingetragenen Partnerschaften für Lesben und Schwule

Wien – Ab dem kommenden Jahr können homosexuelle Paare bei den zuständigen Behörden ihre Beziehung eintragen lassen. Bis auf Wien dürfte der große Ansturm in den meisten Bundesländern aber ausbleiben. Gerüstet sind die Ämter dennoch. In Wien haben sich bereits “einige Hundert” homosexuelle Paare bei der zuständigen Magistratsabteilung 35 nach dem Prozedere und den Voraussetzungen einer Eingetragenen Partnerschaft erkundigt, berichtete MA-35-Chefin Beatrix Hornschall. Davon hätten bereits 20 fix angekündigt, in den Hafen der Partnerschaft einlaufen zu wollen, wobei drei Paare mit dem 4. Jänner den erstmöglichen Termin für sich reserviert haben. Eines der drei Premierenpaare lebt mittlerweile schon seit 50 Jahren zusammen.

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Video Schreuder (Grün) vs. Donnerbauer (ÖVP): Pro & Contra Homo-Ehe

11. Dezember 2009 Oliver Keine Kommentare

(Videoquelle: Vienna.at)

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EPG: Die ernüchternde Debatte im Natinalrat im Rückblick

10. Dezember 2009 Oliver 6 Kommentare

Bild 6Heute Vormittag beschloss der Nationalrat das Gesetz zur Eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Partner_innenschaften. Die Debatte war von einzelnen RednerInnen geprägt von unglaublicher Realitätsverweigerung und der Reproduzierung von längst überholten Stereotypen und Rollenzuschreibungen. Das Resultat ist wie erwartet, ein Gesetz, das vordergründig zwar ein Fortschritt ist, doch in Wahrheit werden untragbare Verschlechterungen, Diskriminierungen und Verbote gesetzlich verankert. Ein Widerspruch zu den grundsätzlich geltenden Menschenrechte wird ignoriert, stattdessen werden die Aussagen der Bischofskonferenz der römisch-katholischen Kirche als Grundlage zum politischen Handeln emporgehoben.

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10.12.: Tag der Menschenrechte und das EPG – ein Widerspruch?

10. Dezember 2009 Oliver Keine Kommentare

Bild 1Der 10.12.2009 ist für Lesben und Schwule einer der wichtigsten Tage der jüngeren Gesellschaft. Heute wird im Nationalrat das Gesetz zur “Eingetragenen Partnerschaft” für Lesben und Schwule behandelt und verabschiedet werden. Damit tritt mit 1.1.2010 erstmals eine rechtliche Grundlage für homosexuelle Lebensgemeinschaften in Kraft. Gleichzeitig wird heute der alljährliche Tag der Menschenrechte gefeiert. Dieser Tag erinnert an die Verabschiedung der “Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte” am 10. Dezember 1948 durch die UN-Generalversammlung. Beide Ereignisse stellen einen Grundpfleier an Rechten dar, auf die mensch sich berufen darf. Allerdings besteht ein grundlegender Widerspruch.

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Wollen Sie “SO” heiraten???

10. Dezember 2009 Erik 1 Kommentar

Die Grünen kämpfen weiter!

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Offener Brief von Dr. Helmut Graupner an das Justizministerium

7. Dezember 2009 Erik Keine Kommentare

Rechtskommitee Lambda (RKL)

Sehr geehrter Herr Dr. Krakow,
Sehr geehrter Herr Dr. Stormann,

Kommenden Donnerstag gelangt das EPG im Nationalrat zur finalen Abstimmung, sodass letzte Änderungen nur mehr in zweiter Lesung durch einen Abänderungsantrag möglich sind (der alleine schon auf Grund mancher Redaktionsfehler wohl jedenfalls notwendig sein wird).

Ich nütze daher die Gelegenheit, um mich nochmals direkt an Sie zu wenden. Von Jurist zu Jurist erlaube ich mir, auf einige kritische Punkte im EPG (Fassung Justizausschuss 03.12.09) aufmerksam machen, die so offensichtlich gegen die EMRK bzw. EU-Recht verstossen, dass es mich überrascht, dass das BMJ hier sehenden Auges die entsprechenden Grundrechtsverletzungen samt drohenden Verurteilungen durch innerstaatliche/europäische Höchstgerichte in Kauf nimmt.

Es geht mir mit diesem Mail nicht um Symbolik oder Ideologie, sondern um Fragen, die der EGMR und der EuGH bereits klar entschieden haben, und in denen ihnen die österreichischen Höchstgerichte bereits gefolgt sind.

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Offener Brief von Gerlinde Karadjov an alle Nationalratsabgeordneten

7. Dezember 2009 Erik 5 Kommentare

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich möchte einige (statistische) Tatsachen bzgl.Homosexualität aufzeigen, die von den militanten Befürwortern der Homosexualität gerne unter den Teppich gekehrt oder als unwahr abgetan werden. Wäre davon auch nur ein Körnchen Wahrheit dabei, gäbe es Grund zum Umdenken.

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Erfolg für RKL und erstklassige Rechte: Aus 74 Mal Ungleichbehandlung wurden 47

5. Dezember 2009 Erik 1 Kommentar

Dr. Helmut Graupner, RKL

Dr. Helmut Graupner, RKL

Schöner Erfolg für Helmut Graupner vom Rechtskomittee Lambda und alle, die nach Vorlage des Eingetragene Partner-innenschafts-Gesetz nicht in Jubel ausbebrochen sind, sondern gegen die zum Teil unglaublichen Gemeinheiten protestiert haben. immerhin 26 Giftzähne konnten gezogen werden. Bei den meisten restlichen Bösartigkeiten dämmert jetzt auch den konservativen Extremisten, dass die vor keinem Verfassungs- oder Menschenrechtsgericht halten werden.

PDF Original
1. Die aktuellen Abweichungen vom Eherecht
2. Daten und Fakten zu Regenbogenfamilien der ÖGS
3. »Familie ist dort, wo Kinder sind« – Zypries stellt Forschungsprojekt vor

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Eingetragene Partner_innenschaft: Zwangsouting für Homo-Paare

30. November 2009 Oliver Keine Kommentare

Rechtskommitee Lambda (RKL)

Rechtskomitee LAMBDA: „Nächster Bosheitsakt der Bundesregierung“

Durch die von Innenministerin Fekter soeben zur Begutachtung ausgesandte Personenstandsverordnung wurde ein neuer Bosheitsakt der Regierung gegen gleichgeschlechtliche Paare bekannt. Beide eingetragene PartnerInnen verlieren ihren Familiennamen und werden durch eine neue Namenskategorie („Nachname“) gekennzeichnet. Das Rechtskomitee LAMBDA (RKL) , Österreichs Bürgerrechtsorganisation für homo- und bisexuelle sowie transidente Frauen und Männer, kritisiert diese besondere Kennzeichnung eingetragener PartnerInnen und das damit verbundene Zwangsouting heftig.

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