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Humpf: Nein zu “Eingetragene Partnerschaft” – stoppt “Homo-Ehe”

WeihbischofLaun

Wenn die ÖVP daran festhält, christliche Werte vertreten zu wollen, soll sie den Klubzwang bei der Abstimmung aufheben

Wien (OTS) – Am Sonntag, 6.12.09 fand in Wien die Demonstration “Für die Familie – gegen Eingetragene Partnerschaft” statt. Nachdem der Fackelzug aus ca. 60 Vertretern vieler Gesellschaftsschichten und Altersgruppen von der Karlskirche durch den Ring beim Parlament angelangt war, sprachen dort ausgewählte Persönlichkeiten wie z.B. Martin Lohmann, Träger des “Goldenen Ehrenzeichens” für Verdienste um die Republik Österreich, Mag. Dietmar Fischer von “Human Life International” und Mag. Gernot Steier, Generalsekretär der “Christlichen Partei Österreichs” (CPÖ) über die negativen Auswirkungen des Gesetzes “Eingetragene Partnerschaft”.

Die Verhinderung von Feiern am Standesamt und das Verbot der Adoption und weitere bisherige Unterschiede zur Ehe von Mann und Frau ist nach Ansicht Christoph Humpfs, Sekretär des überparteilichen Veranstaltungsgremiums “Für die Schöpfungsordnung”, reine Augenauswischerei, da diese langfristig durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte aufgehoben werden. Überdies lehne die schweigende Mehrheit der Österreicher dieses Gesetz für ca. 1- 2 % homosexuelle Österreicher ab.

Darum wäre es wichtig, neben dem Rechtsinstitut Ehe kein neues Gesetz zu schaffen. Jede finanzielle Begünstigung der i.d.R. Regel doppel-verdienenden gleichgeschlechtlichen Partnern ist gegen das Staatsziel des sozialen Ausgleich-Schaffens gerichtet und diskriminiert Familien. Nach Lohmann sind Ehe und Familie zugleich der Kern einer Gesellschaft. “Die Ehe in ihrer Einzigartigkeit zu schützen ist kein freiwilliger Luxus, sondern Pflicht eines jeden politisch Verantwortlichen. Hier ist der besondere Schutz des Staates nichts Zusätzliches, keine fakultative Zusatzleistung, sondern existentielle Notwendigkeit.”

Durch automatisch erfolgende psychologische Gleichstellung gleich-geschlechtlicher Paare mit der Ehe und zunehmenden Einfluß der Homo-Lobby in die Erziehung in Schule und Universität wäre außerdem ein weiterer Schritt des “Gender Mainstreamings” erreicht, wonach die biologische Verfaßtheit des Menschen als Mann und Frau und seine prinzipielle gegengeschlechtliche Zugeordnetheit durch die Wahl des psychologischen Geschlechtes und des sexuellen Verhaltens (hetero-, homo-, trans-, bisexuell etc.)relativiert oder ersetzt werden soll.

Kritisch zu bewerten sind auch Partnerschaften zwischen Pflegesohn und Pflegevater, zwischen Adoptivkind und Adoptivvater nach Auflösung der Adoption, die Eintragung der Partnerschaft, wenn eine solche gar nicht beabsichtigt ist, aber der Arbeitsmarkt für den ausländischen Partner geöffnet werden soll, und die Hinterbliebenenpension für Homosexuelle.

Eine bisherige rechtliche Diskriminierung homosexuell empfindender Personen gibt es schon aufgrund des Gleichheitsgrundsatzes nicht. Alle Rechte, die sich gleichgeschlechtliche Partner gegenseitig einräumen wollen, können sie auch privatrechtlich durch Vertrag sichern.

In einer so heiklen Sache mit noch unabsehbaren Folgen auf die weitere Diskriminierung von Familien wäre es mehr als angebracht, die Abgeordneten nach ihrem Gewissen entscheiden zu lassen und den Klubzwang aufzuheben. Wenn die ÖVP immer noch den Anspruch stellt, christliche Werte vertreten zu wollen, soll besonders sie in dieser Sache christliche Urteilsgründe ihrer Abgeordneten gegen das EPG respektieren.

Rückfragehinweis:
Überparteiliches Veranstaltungsgremium “Für die Schöpfungsordnung” Christoph Humpf – Sekretariat
Sommeregg 21, 5301 Eugendorf
Tel: +43 650/ 7 44 20 06
c.humpf@googlemail.com

** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – WWW.OTS.AT ***

OTS0145 2009-12-07/17:03

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  1. Christina
    8. Dezember 2009, 13:06 | #1

    mal von dem ganzen restlichen quatsch in dem brief abgesehen: heute sind auch in einer heterosexuellen ehe meistens beide arbeitend, weil das leben nunmal teuer und die jobs schlecht bezahlt sind. dazu gibt es auch in gleichgeschlechtlichen partnerschaften partner, die nicht arbeiten, weil sie vlt nicht können (zb wegen der gesundheit, bei meiner frau ist das zb der fall) oder sich ganz um die kinder kümmern wollen. und die behauptung, es gebe keine diskriminierung, weil wir alles privatrechtlich erledigen könnten, ist einfach nicht richtig. wenn das so wäre, wärs ja schön. ist aber eben nicht so. was denkt der denn, WARUM wir um unsere rechte kämpfen?! und was mich immer wieder fasziniert ist diese paranoia, daß wir “homolobying” betreiben und arme unschuldige heteros rekrutieren bzw umpolen bzw in schulen udgl werbung für unseren lebensstil machen und dann immer mehr leute homosexuell werben. so ein humbug! wenn die sich das echt so vorstellen, dann müssen die ja denken, wir hätten den besseren lebensstil – denn das wäre der einzige grund, sich “davon überzeugen” zu lassen und mal eben homosexuell zu werden. als ob man sich das aussuchen könnte, meine fresse….

  2. 8. Dezember 2009, 13:01 | #2

    Ich dachte Humpf ist eine bösartige Verballhornung. Aber der Mensch heisst ja wirklich so… Namen machen Menschen?

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