Kein Fahneneid ohne Homo-Ehe: 10jähriger mit Rückgrat

Ein Zehnjähriger und seine Mission: Will Phillips
Ein Zehnjähriger hat im tiefen Süden der USA, in Arkansas, den Fahneneid verweigert. Will Phillips will Jurist werden und kann nach eigener Aussage nicht akzeptieren, dass es im Eid heißt, alle Menschen seien gleich, während das in Wirklichkeit nicht zutreffe. Vier Tage habe er darüber nachgedacht, bis er sich entschieden hatte.
Die Gründe erklärte Will dem Sender CNN, der ihn gemeinsam mit seinem Vater interviewte.
Es gibt keine gleichen Rechte für Alle. Schwule und Lesben dürfen nicht heiraten, es gibt immer noch viel Rassismus und Sexismus in der Welt. Schwule und
RechteLesben sollen die gleichen Rechte haben wie alle anderen, und ich beabsichtige nicht zu schwören, es sei bereits so.”
Seine Zivilcourage hatte Folgen: Er sei für schwul gehalten worden und habe sich einiges anhören müssen, sagte Will.
Bemerkenswerter Junge. Und ein langes, spannendes Interview. Hier der Beitrag auf YouTube, guckt selbst:
Ich fürchte ja, dass der arme Knabe jetzt mehr Aufmerksamkeit bekommt, als ihm lieb ist. Aber ich denke nicht nur er gehört für seine Zivilcourage ausgezeichnet, auch seine Eltern, die ihn dazu erzogen haben. Zivilcourage ist imho die Eigenschaft, die dem Österreicher schlechthin am Unbekanntesten ist. Leider. (erik)
Links und Quellen: – Original-Beitrag auf cnn.com – David Koon: A boy and his flag. Why Will won’t Pledge, Arkansas Times, 5.11.2009
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